"Auf einmal drüben" gewinnt den Deutschen Drehbuchpreis (Bestes unverfilmtes Drehbuch)
Das Buch von Lena Liberta gewinnt auf der Veranstaltung im Rahmen der Berlinale 2026.
Meine Reise mit dem Stoff begann 2022 unter dem Dach der Master School Drehbuch von Thomas Schrader und Eva-Maria Fahmüller. Damals war Lenas Geschichte noch ein Treatment mit dem Titel „Mein Land kriegt ihr nicht“ und hat mich sofort gepackt. Lustig, wichtig, besonders, tragisch, spannend. Es begann eine Stoffentwicklung durch Dick und Dünn, was die äußeren Umstände betraf: mit und ohne Produktionsfirma, gefördert von der MDM, und dann auch wieder frei und immer weiter. Und immer wieder auch vor allem durch Dick – was die Länge einiger Drehbuchfassungen meint.
Jetzt hat Lena ein Drehbuch vorliegen, das ich wie vom ersten Tag an gerne auf der Leinwand sehen möchte – und das jetzt diesen wichtigen Preis, der mit € 30.000 dotiert ist, gewonnen hat.
Danke an alle, die über den Verlauf der Stoffentwicklung an das Projekt geglaubt haben, vor allem die Master School Drehbuch, mit der die Reise für mich losging. Ihr habt richtig gelegen! Vielen Dank an den Deutschen Drehbuchverband (DDV) für die sehr gelungene Veranstaltung am gestrigen Abend. Und vielen Dank an die Jury, die mit ihrer Begründung so starke Worte gefunden hat, dass es eine Freude war.
Aber vor allem: Chapeau, liebe Lena. Fürs Aufrechtbleiben, Nicht-Aufgeben, und deine nicht nachlassende Schreibwut, die Sendungsbewusstsein mit dem unbedingten Willen (und dem Können!) verknüpft, starke Unterhaltung abzuliefern. Großes Kino sozusagen. Ich drücke die Daumen, dass jetzt (wieder einmal) ganz viele Türen aufgehen!



